Soziale Arbeit

Wohnraum allein reicht oft nicht. Deshalb unterstützt die Behrens-Stiftung obdachlose Menschen je nach Wunsch und Bedarf auf sehr verschiedene Weise auf ihrem Weg zu einem Leben in einer eigenen Wohnung.

Wohnraum plus Beratung

Manche Betroffene brauchen auf ihrem Weg zurück in eine Wohnung zusätzliche Unterstützung, vor allem wenn sie schon längere Zeit auf der Straße gelebt haben. Das Angebot von Wohnraum und die begleitende Unterstützung müssen also planvoll zusammenwirken.

Um beides aus einer Hand und auf hohem fachlichen Niveau anbieten zu können, gründete die Behrens-Stiftung 1996 zusammen mit der Kirchengemeinde Altona-Ost und der Ambulanten Hilfe Hamburg e. V. die NEUE WOHNUNG, eine gemeinnützige GmbH.

Die NEUE WOHNUNG kann auf Übergangswohnungen zurückgreifen, aber auch auf stiftungseigene Wohnungen. In allen Wohnformen können die Bewohner*innen ein breites Angebot kompetenter Beratung durch die Mitarbeiter*innen der NEUE WOHNUNG nutzen. So können sie Probleme angehen und neue Perspektiven für ihr Leben entwickeln.

Zunächst geht es oft darum, gesundheitlich stabil zu werden. Danach können andere Schwierigkeiten in den Blick genommen werden: eigenes Einkommen, Schuldenabbau und Wohnungssuche. 

Seit 2008 ist die NEUE WOHNUNG als freier Träger der Wohnungslosenhilfe in Hamburg anerkannt und hat Leistungsvereinbarungen mit der Stadt abgeschlossen.

Foto: Wohnraum plus Beratung

Übergangswohnungen

Quartier auf Zeit – ein erster Schritt

Vorübergehende Unterkünfte können ein erster Schritt aus der akuten Obdachlosigkeit sein. An vier Orten bietet die Behrens-Stiftung insgesamt 64 Übergangswohnungen an. Für eine Übergangszeit können dort erwachsene Männer, Frauen und Paargemeinschaften wohnen, die bisher auf der Straße gelebt haben und schon lange keine eigene Wohnung mehr hatten. Damit verknüpft sind Beratungs- und Unterstützungsangebote. Über die Neue Wohnung gGmbH ermöglichen wir dieses Übergangswohnen.